Was tun bei Milchstau? Hilfreiche Hausmittel
Ein Milchstau ist für viele stillende Mütter eine schmerzhafte Erfahrung. Er zeigt sich oft durch hartes, druckempfindliches Gewebe in der Brust, Rötung oder sogar leichte Erhöhung der Körpertemperatur. Doch was kann man tun, um den Stau schnell zu lösen und die Beschwerden zu lindern?
Die wichtigste Maßnahme ist, die betroffene Brust weiterhin zu entleeren – entweder durch häufiges Stillen oder gezieltes Abpumpen. Dabei hilft es, vor dem Trinken sanft die Brust zu massieren und gezielt über dem harten Bereich auszustreichen. So wird die Milchflüssigkeit gezielt gefördert und Verklumpungen können sich lösen.
Ein bewährtes Hausmittel: Kühlen nach dem Stillen. Während die Wärme vor dem Stillen die Durchblutung anregt und das Milchfließen unterstützt, hilft Kälte danach, Schwellungen und Schmerzen zu reduzieren. Ein kühler Umschlag oder eine aufgerollte, gekühlte Kompressscheibe auf die Brust gelegt, wirkt beruhigend. Achte darauf, kein Eis direkt auf die Haut zu legen – besser ist ein Tuch dazwischen.
Trink genug und achte auf Entspannung. Stress kann die Milchproduktion beeinträchtigen und Milchstau begünstigen. Auch Querlagen beim Stillen, bei denen das Kinn des Babys in Richtung des verhärteten Bereichs zeigt, können helfen, diesen gezielt zu entleeren.
Sollte sich der Milchstau nach ein bis zwei Tagen nicht bessern oder Fieber auftreten, ist ärztlicher Rat wichtig – eine beginnende Brustentzündung muss früh erkannt werden.
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