Wenn die Milchmenge nachlässt – was tun?

Es ist ein häufiges Sorgegefühl vieler stillender Mütter: Die Milch scheint weniger zu werden. Doch meist ist die Milchmenge ausreichend – oder lässt sich leicht wieder anregen. Eine Hebamme gibt praktische Tipps, die ganz natürlich wirken.

Ruhe bewahren und Nähe schaffen

Das Wichtigste zuerst: Stress senkt den Prolaktinspiegel – dem Hormon, das die Milchbildung regelt. Wer sich mit dem Baby mindestens einen Tag lang ins Bett legt, nur stillt und kuschelt, kann die Produktion oft deutlich steigern. Besser sogar: ein paar Tage ausschließlich Nähe.

Häufig anlegen – Nachfrage regelt Angebot

Je öfter das Baby trinkt, desto mehr Milch wird produziert. Stillen Sie also nach Bedarf, Tag und Nacht. Verzichten Sie auf feste Stillzeiten – das Baby weiß am besten, was es braucht.

Auf ausreichend Flüssigkeit achten

Mütter sollten mindestens zwei Liter am Tag trinken. Wasser, ungesüßte Kräuter- oder Stilltees helfen dabei. Trockenheit im Mund? Dann ist es bereits zu spät – trinken Sie proaktiv.

Gesunde Ernährung mit Power

Kleine, regelmäßige Mahlzeiten mit viel Eisen, Eiweiß und komplexen Kohlenhydraten stärken den Körper. Leckere Hausmittel wie Stillkugeln mit Flohsamen oder Malzbier sind bei vielen beliebt – sie wirken vor allem motivierend, auch wenn der wissenschaftliche Beweis fehlt.

Homöopathie und sanfte Unterstützung

Manche Hebammen empfehlen Globuli wie *Calcium carbonicum* oder *Viburnum opulus*, um den Milchfluss zu fördern. Ob es wirkt? Viele Mütter schwören darauf – Hauptsache, man fühlt sich gut unterstützt.

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