Was ist eine SEPA-Überweisung?

Wenn du heute innerhalb Europas Geld überweist, geschieht das meist im Rahmen des SEPA-Verfahrens. SEPA steht für „Single Euro Payments Area“ – auf Deutsch: einheitlicher Euro-Zahlungsverkehrsraum. Dieses System vereinfacht Überweisungen in Euro zwischen Privatpersonen, Unternehmen und Behörden in vielen europäischen Ländern.

Im Prinzip funktioniert eine SEPA-Überweisung genauso wie eine klassische Banküberweisung innerhalb Deutschlands. Der große Unterschied: Auch Überweisungen ins Ausland – zum Beispiel nach Spanien, Frankreich oder die Niederlande – werden so schnell bearbeitet wie eine Inlandsüberweisung. Meist ist das Geld innerhalb eines bis zwei Geschäftstage beim Empfänger.

Um eine SEPA-Überweisung durchzuführen, benötigst du vor allem die IBAN des Empfängers – die internationale Kontonummer. Der BIC (Bankleitzahl) wird oft automatisch erkannt, ist aber nicht mehr zwingend nötig, da viele Banken die Daten über die IBAN ableiten. Wichtig ist, dass sowohl dein Konto als auch das des Empfängers im SEPA-Raum liegen und in Euro geführt werden.

Die SEPA-Überweisung ist mittlerweile Standard in über 30 europäischen Ländern. Sie ist sicher, kostengünstig und erleichtert den Alltag – egal ob du Rechnungen zahlst oder einem Freund Geld schickst. Dank SEPA wird Europa Stück für Stück auch im Zahlungsverkehr ein Stück enger zusammengeführt.

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