Hohe Einstiegsgehälter bei deutschen Grosskanzleien – Poellath an der Spitze

Wer heute als junger Wirtschaftsanwalt in eine Grosskanzlei in Deutschland einsteigt, kann mit Gehältern rechnen, die früher undenkbar waren. Besonders auffällig: Poellath führt das Feld der bestbezahlenden Kanzleien an. Für Referendare und Berufseinsteiger liegt das Einstiegsgehalt hier aktuell zwischen 145.000 und 165.000 Euro – ein erheblicher Sprung im Vergleich zu den vorherigen 105.000 bis 125.000 Euro.

Diese Gehälter sind Teil eines wachsenden Wettbewerbs um den juristischen Nachwuchs. Während Poellath mit besonders attraktiven Einstiegsbedingungen lockt, setzen andere namhafte Kanzleien wie Hengeler Mueller oder Linklaters ebenfalls auf hohe Gehälter, bleiben aber meist unter diesem Niveau.

Interessant ist jedoch, wie sich das Gehalt im Laufe der Jahre entwickelt. Bei Poellath bleibt das Festgehalt nach mehreren Berufsjahren bei 165.000 Euro stehen – eine Stagnation, die bei manchen Mitarbeitern für Diskussionen sorgt. In anderen Kanzleien steigen die Gehälter nach und nach weiter an, oft verbunden mit variablen Boni oder anderen Leistungen.

Trotzdem bleibt Poellath ein gefragter Arbeitgeber, vor allem wegen seiner starken Position im Bereich Wirtschafts- und Steuerrecht. Die Kanzlei zeigt damit, wie sehr der Wettbewerb um Talente in der Branche eskaliert ist – nicht nur in den Metropolen, sondern bundesweit.

Wer heute Wirtschaftsrecht studiert, hat also bessere Karten denn je – vor allem, wenn er bereit ist, hart zu arbeiten und sich früh für eine Kanzlei zu entscheiden, die auf Top-Bedingungen setzt.

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