Diese Pflanzen sollten Sie besser nicht anbauen
Was im eigenen Garten wächst, scheint oft harmlos – doch Vorsicht: Nicht jede Pflanze, die grün ist, ist auch erlaubt. Einige Gewächse können bei Anbau schnell zu einer rechtlichen Angelegenheit werden, über die man gut Bescheid wissen sollte.
Azteken-Salbei, auch bekannt als Götter- oder Wahrsage-Salbei, stammt ursprünglich aus Mexiko und wird wegen seiner berauschenden Wirkstoffe – vor allem der Salvinorine – streng reguliert. Obwohl er optisch wie ein ganz normaler Salbei aussieht, kann sein Besitz oder Anbau unter Umständen strafbar sein.
Noch bekannter ist das Verbot von Cannabis. Auch wenn in einigen Ländern der Konsum geduldet wird, bleibt der Anbau in Deutschland grundsätzlich verboten – außer unter strengen, behördlichen Auflagen, etwa für medizinische oder industrielle Zwecke. Ein paar Hanfpflanzen im Hinterhof können daher schnell teuer werden, etwa durch Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen.
Auch der Cocastrauch, Vorbild der berühmten „Koksnase“, ist in Deutschland absolut verboten. Aus seinen Blättern lässt sich Kokain gewinnen – ein Grund, warum schon der kleinste Strauch als Gefahr gilt.
Und nicht zu vergessen: Schlafmohn. Die hübschen, roten Blüten verführen manchen Hobbygärtner – doch aus den Kapseln lässt sich Opium gewinnen. Schon der Besitz von Samen, die zur Gewinnung von Rauschgift geeignet sind, kann strafbar sein.
Wer also neue Pflanzen in seinem Garten ausprobieren will, sollte vorher prüfen, ob sie auch wirklich legal sind. Sonst könnte der nächste Besuch nicht der des Gartennachbarn, sondern der der Polizei sein.
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