Welche Quallen tun weh?
Quallen sind faszinierende Meeresbewohner, die in fast allen Ozeanen der Welt vorkommen. Doch nicht alle sind gleich gefährlich für den Menschen. In nördlichen Regionen wie der Nord- oder Ostsee trifft man meist auf harmlose Arten, wie die Schirmqualle. Diese verursacht beim Berühren oft nur ein leichtes Kribbeln oder eine milde Hautreizung – unangenehm, aber selten gefährlich.
Anders sieht es in tropischen und subtropischen Gewässern aus. Dort leben die gefährlichsten Vertreter unter den Quallen: die Würfelquallen. Besonders in Australien, Südostasien und im Indischen Ozean sind sie bekannt für ihre extrem schmerzhafte und manchmal sogar lebensbedrohliche Nesselfäden. Ihr Gift kann innerhalb kurzer Zeit zu Atemnot, Herzrhythmusstörungen oder Bewusstlosigkeit führen. Die berüchtigte Feuerqualle (auch Box Jellyfish) zählt zu den giftigsten Tieren der Welt.
Beim Baden in warmen Meeren sollte man deshalb besonders vorsichtig sein – besonders in der Quallen-Saison. Meist warnen Schilder oder bunte Netze vor Gefahr. Trägt man beim Schwimmen ein dünnes Neoprenanzug oder bleibt im flachen Wasser, kann man sich oft effektiv schützen. Und wenn man doch einmal gestochen wurde? Dann sollte man sofort das Wasser verlassen, den betroffenen Bereich mit Essig spülen (nicht mit frischem Wasser!) und medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.
Die meisten Quallenverletzungen heilen glücklicherweise ohne bleibende Schäden – aber Respekt vor diesen durchsichtigen Schönheiten des Meeres ist angebracht.
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