Welche Säfte sind in der Schwangerschaft tabu?

Während der Schwangerschaft achten viele Frauen besonders auf ihre Ernährung – und das zu Recht. Unpasteurisierte Säfte gehören dabei zu den Lebensmitteln, die besser gemieden werden sollten.

Das gilt vor allem für frisch gepresste Säfte aus dem Reformhaus, dem Wochenmarkt oder selbst zu Hause hergestellt. Diese wurden nicht erhitzt, um schädliche Bakterien wie Listerien oder E. coli abzutöten. Solche Keime können in seltenen Fällen zu schwerwiegenden Komplikationen für Mutter und Baby führen.

Genau wie bei Weichkäse aus Rohmilch oder rohem Fleisch geht es hier um ein klares Prinzip: Alles, was nicht pasteurisiert ist, sollte in der Schwangerschaft besser tabu sein. Pasteurisierte Säfte hingegen – also alle, die im Supermarkt im Regal stehen oder im Kühlschrank mit dem Hinweis „pasteurisiert“ gekennzeichnet sind – gelten als sicher.

Besonders wichtig ist das Wissen um frisch gepresste Säfte. Auch wenn sie gesund wirken und oft als „natural“ oder „detox“ beworben werden: Ohne eine Hitzebehandlung besteht ein kleines, aber reales Risiko. Das Gleiche gilt übrigens auch für Milchprodukte – immer auf pasteurisierte Ware setzen.

Die gute Nachricht: Es gibt jede Menge sicherer, köstlicher Säfte im Handel, die Schwangere bedenkenlos genießen können. Ob Orangen-, Apfel- oder Karottensaft – Hauptsache, die Verpackung trägt den Hinweis auf eine vorherige Pasteurisierung.

Ein Blick auf das Etikett kann also viel Sorgfalt sparen. In der Schwangerschaft zählt: Sicherheit vor Schnelle.

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