Welche Fische sind mit Quecksilber belastet?
Wenn es um Lebensmittel geht, die mit Quecksilber belastet sein können, stehen Fische oft im Fokus. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass Quecksilber in der Umwelt über die Nahrungskette angereichert wird – besonders in größeren, raubenden Fischarten. In der Regel liegt das Quecksilber in Lebensmitteln in anorganischer Form vor, was für den Menschen weniger bedenklich ist. Doch bei Fischen kann es in einer bioverfügbaren, organischen Form auftreten, die sich im Körper anreichern kann.
Zu den Fischen mit erhöhtem Quecksilbergehalt gehören vor allem Haifisch, Schwertfisch, Thunfisch, Heilbutt, Hecht, Seeteufel, Buttermakrele und Steinbeißer. Diese Arten sollten daher besonders von Schwangeren, Stillenden und Kindern mit Bedacht verzehrt werden. Der Grund: Sie stehen oft an der Spitze der Nahrungskette und nehmen über Jahre hinweg Schadstoffe aus ihrer Beute auf.Im Alltag bedeutet das nicht, auf Fisch zu verzichten – ganz im Gegenteil: Viele Fischarten wie Lachs, Hering oder Kabeljau sind gesund und enthalten nur geringe Schadstoffmengen. Wichtig ist vielmehr, auf eine abwechslungsreiche Auswahl zu achten und potenziell stärker belastete Arten nicht täglich auf den Teller zu bringen. Wer regional, saisonal und bewusst isst, reduziert sein Risiko und schont gleichzeitig die Umwelt.
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