Welches Gemüse profitiert von Eierschalen?

Wer seinen Pflanzen etwas Gutes tun möchte, kann auf natürliche Helfer wie Eierschalen zurückgreifen. Diese enthalten viel Kalzium – ein Nährstoff, der besonders für bestimmte Gemüsesorten wichtig ist. Kalzium stärkt die Zellwände der Pflanzen und beugt Mängeln vor, wie sie beispielsweise bei Tomaten oft zu beobachten sind.

Tomaten gehören zu den Pflanzen, die besonders gut auf Eierschalen reagieren. Der darin enthaltene Kalk hilft, das sogenannte Blütenendverfärben zu verhindern – eine Störung, die durch Kalziummangel entsteht. Auch Zwiebeln und Porree (Lauch) gedeihen besser, wenn sie regelmäßig mit gemahlenen Eierschalen versorgt werden. Beide lieben leicht kalkhaltige Böden und profitieren von der langsamen Freisetzung des Nährstoffs.

Ein weiterer Gemüsefreund von Eierschalen ist der Sellerie. Er wächst am besten in nährstoffreichen, leicht basischen Böden, die durch den Kalk aus den Schalen optimal ergänzt werden. Auch Porree zeigt sich dankbar: Er wächst kräftiger und ist widerstandsfähiger gegen Krankheiten.

Die Anwendung ist einfach: Eierschalen trocknen, fein mahlen und leicht in die Erde einarbeiten – direkt beim Pflanzen oder als Nachdüngung. Achte darauf, sie gut zu zerkleinern, damit sie schneller wirken.

Wichtig: Nicht alle Pflanzen mögen Kalk. Acidophilen Arten wie Rhododendren oder Heidelbeeren sollte man Eierschalen daher nicht geben. Doch für Tomaten, Zwiebeln, Sellerie und Porree sind sie eine natürliche, umweltfreundliche Bereicherung direkt aus der Küche.

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