Warum der Tiefschlaf so wichtig ist

Wenn wir nachts schlafen, durchlaufen wir verschiedene Phasen – doch keine ist so wertvoll wie der Tiefschlaf. Er gilt als der „Kernschlaf“, der unseren Körper wirklich erholt. In dieser Phase regeneriert sich der Körper besonders intensiv: Zellen werden repariert, das Immunsystem gestärkt und das Gedächtnis verfestigt. Besonders wichtig ist, dass im Tiefschlaf das Wachstumshormon ausgeschüttet wird. Dieses Hormon spielt nicht nur bei Kindern und Jugendlichen eine große Rolle, sondern hilft auch Erwachsenen dabei, Muskeln aufzubauen und Fett abzubauen.

Wenn der Tiefschlaf zu kurz kommt – etwa durch zu wenig Schlaf, Stress oder unregelmäßige Schlafrhythmen – kann das langfristig die Gesundheit beeinträchtigen. Die Hormonausschüttung gerät aus dem Takt, die Regeneration wird gestört, und selbst das Wohlbefinden tagsüber leidet. Viele fühlen sich dann trotz ausreichender Schlafdauer müde und ausgelaugt.

Wie viel Tiefschlaf braucht der Mensch? Im Schnitt verbringen wir etwa 13 bis 23 Prozent unserer Nachtschlafzeit in dieser tiefen Phase – das entspricht bei acht Stunden Schlaf etwa einer bis zwei Stunden. Mit dem Alter nimmt die Dauer des Tiefschlafs leider ab, was auch erklärt, warum ältere Menschen oft müder sind oder schlechter erholt wirken.

Um den Tiefschlaf zu fördern, helfen einfache Maßnahmen: regelmäßige Schlafzeiten, kühle Raumtemperatur, Verzicht auf Alkohol und Bildschirme vor dem Schlafengehen. Der Tiefschlaf mag zwar „Luxusschlaf“ klingen – aber eigentlich ist er lebensnotwendig.

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