Welches Obst enthält am meisten Folsäure?
Wenn es um natürliche Quellen von Folsäure geht, spielt Obst eine wichtige Rolle – besonders für Schwangere, gesundheitsbewusste Menschen oder alle, die ihre Ernährung verbessern möchten. Folsäure, auch bekannt als Vitamin B9, ist essenziell für die Zellteilung und die Bildung von DNA. Doch welche Obstsorten liefern am meisten davon?
Unter den Obstsorten sticht eine klar hervor: Himbeeren. Mit durchschnittlich 30 µg Folsäure pro 100 Gramm liegen sie deutlich vor anderen Obstsorten wie Bananen oder Holunderbeeren, die jeweils nur 17 µg enthalten. Auch Stachelbeeren sind mit 19 µg leicht besser, doch erreichen nicht das Niveau der Himbeere.
Interessant ist, dass getrocknete Früchte oft höhere Konzentrationen aufweisen – aber auch mehr Zucker enthalten. Bei frischem Obst sind Beeren insgesamt besonders wertvoll, nicht nur wegen der Folsäure, sondern auch wegen ihres hohen Gehalts an Antioxidantien und Vitamin C.
Wer gezielt mehr Folsäure über die Ernährung aufnehmen möchte, sollte also öfter zu Himbeeren greifen – frisch im Sommer oder tiefgekühlt im Winter. Eine Portion von 150 Gramm deckt bereits einen nennenswerten Teil des täglichen Bedarfs, der bei erwachsenen Menschen bei etwa 400 µg liegt.
Andere gute pflanzliche Quellen sind übrigens grünes Blattgemüse wie Spinat oder Rucola, Hülsenfrüchte und Vollkornprodukte. Doch als gesunder Snack zwischendurch ist Obst – besonders Himbeeren – eine der leckersten Möglichkeiten, dem Körper etwas Gutes zu tun.
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