Welches Öl zieht schnell in die Haut ein?
Wenn es um die Pflege der Haut mit natürlichen Ölen geht, spielt die Art des Öls eine entscheidende Rolle – besonders, wie schnell es einzieht. Wer eine fettfreie, schnelltrocknende Pflege sucht, sollte auf sogenannte trocknende Öle achten. Diese zeichnen sich durch einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren aus – ab einem Wert von mehr als 50 % gelten sie als besonders schnell einziehend.
Zu diesen Ölen gehören beispielsweise Leinöl, Sonnenblumenöl oder auch Traubenkernöl. Sie dringen rasch in die Haut ein, hinterlassen kein fettiges Gefühl und bilden keine glänzende Schicht auf der Oberfläche. Das macht sie ideal für Menschen mit normaler bis fettiger Haut oder für die Anwendung im Sommer, wenn leichtere Texturen bevorzugt werden.
Im Gegensatz dazu ziehen nicht-trocknende Öle wie Olivenöl oder Kokosöl deutlich langsamer ein und können einen fettigen Film hinterlassen. Das ist nicht unbedingt schlecht – gerade bei sehr trockener Haut kann das von Vorteil sein. Für eine schnelle, frische Pflege tagsüber oder nach dem Duschen sind trocknende Öle aber oft die bessere Wahl.
Ein weiterer Pluspunkt: Viele dieser Öle enthalten wertvolle Antioxidantien und unterstützen die Hautbarriere. Die Wahl des richtigen Öls hängt also nicht nur von der Hautart ab, sondern auch vom gewünschten Gefühl nach der Pflege. Wer es leicht, schnell und natürlich mag, liegt mit trocknenden Ölen genau richtig.
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