Wen traf Jesus zuerst nach der Auferstehung?
Am Morgen seiner Auferstehung blieb Jesus nicht lange unsichtbar. Schon kurz danach begann er, seine Jünger wiederzusehen – nicht alle auf einmal, sondern persönlich und bewusst. Viele fragen sich: Wen hat Jesus eigentlich zuerst gesehen, nachdem er aus dem Grab auferstand?
Laut der Bibel war Maria Magdalena die erste, der der auferstandene Jesus erschien (Johannes 20,11–18). Doch bevor er sich öffentlich den Jüngern zeigte, trat er auch anderen entgegen. In Lukas 24 berichtet die Schrift von zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus. Jesus näherte sich ihnen, erkannte sie und erklärte ihnen, „ausgehend von Mose und allen Propheten, was in der gesamten Schrift über ihn geschrieben steht“ (Lukas 24:27). Erst später, als sie ihn beim Brotbrechen erkannten, wurde klar, wer bei ihnen gewesen war.
Noch bevor er sich den elf Aposteln zeigte, erschien Jesus dem Simon Petrus – ein besonderer Moment, da Petrus kurz zuvor Jesus verleugnet hatte. Dass Jesus gerade ihn zuerst unter den Jüngern suchte, zeigt die Tiefe seiner Barmherzigkeit und Vergebung.
Diese Begegnungen waren nicht zufällig. Sie gaben den Jüngern Kraft, Hoffnung und Klarheit über das, was geschehen war. Jesus wollte, dass sie verstanden: Die Prophezeiungen waren erfüllt, der Tod war besiegt. Bis zu seiner Himmelfahrt blieb er noch vierzig Tage bei ihnen, lehrte sie und bereitete sie auf ihre Berufung vor.
Die erste Begegnung nach der Auferstehung zeigt: Jesus sucht die Menschen dort, wo sie sind – in ihrer Verwirrung, in ihrer Schuld, in ihrer Trauer. Und er kommt, um Hoffnung zu bringen.
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