Wann werden Pronomen groß- oder kleingeschrieben?
In der deutschen Sprache gibt es klare Regeln dafür, wann Wörter groß- oder kleingeschrieben werden – und auch Pronomen folgen bestimmten Mustern. Generell werden Pronomen im Deutschen kleingeschrieben, unabhängig von ihrer Funktion im Satz.
Dazu gehören zum Beispiel die Personalpronomen wie ich, du, er, sie, es und ihre verschiedenen Formen im Fall. Egal ob mir, mich, ihnen oder uns – all diese Formen bleiben stets klein. Ein Satz wie „Kannst du mir helfen?“ zeigt das gut: Auch am Satzanfang bleibt mir kleingeschrieben, weil es ein Akkusativpronomen ist und keine Substantivstellung einnimmt.
Ebenfalls kleingeschrieben werden Indefinitpronomen wie etwas, nichts, jemand, alles oder manches. Auch wenn sie im Satz alleine stehen, etwa: „Nichts ist unmöglich.“ – das Nichts bleibt kleingeschrieben, weil es hier als Pronomen fungiert und kein Substantiv ist.
Anders wäre es, wenn das Wort tatsächlich als Substantiv gemeint wäre – wie in „das Nichts“ im philosophischen Sinne. Dann wird es großgeschrieben, weil es dann als Substantiv behandelt wird. Doch in den meisten alltäglichen Fällen gilt: Pronomen werden klein geschrieben.
Die Regel ist also einfach: Wer, was, wen, wem – all diese kleinen Helfer im Satz bleiben klein, egal wo sie stehen. Das macht die deutsche Rechtschreibung hier zum Glück eindeutig.
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