Was bedeutet „kaputt“ – und welche Wortart ist es?
Das Wort kaputt begegnet uns im Alltag ständig: „Die Lampe ist kaputt“, „Mein Handy geht nicht mehr, es ist komplett kaputt“. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter diesem kleinen, aber prägnanten Wort?
Grammatikalisch gesehen ist „kaputt“ ein Adjektiv. Es beschreibt einen Zustand – genauer gesagt, den Zustand eines defekten oder nicht mehr funktionsfähigen Gegenstands. Wenn etwas kaputt ist, dann ist es entzwei, zerbrochen, zerrissen oder auf andere Weise zerstört. Ein Fahrrad mit platter Reifen? Kaputt. Eine kaputte Uhr, die nicht mehr tickt? Auch das passt.
Ursprünglich kommt das Wort aus dem Französischen („capot“), wurde aber über das Russische („kaput“) in die deutsche Sprache übernommen – inspiriert durch den Ausdruck „jemanden kalt machen“. Heute ist es fest im Alltagsdeutsch verankert und wird nicht nur für Gegenstände, sondern manchmal auch ironisch für Menschen verwendet: „Nach der Arbeit war ich total kaputt.“
Interessant ist, dass „kaputt“ fast immer nach dem Verb „sein“ steht – es funktioniert als Prädikativ: „Die Spielkonsole ist kaputt.“ Selten steht es vor dem Nomen, wie viele klassische Adjektive. Trotzdem bleibt es ein Adjektiv durch und durch.
Ob kaputte Schuhe, ein defekter Toaster oder ein erschöpfter Körper – „kaputt“ ist ein flexibles, ausdrucksstarkes Wort, das auf den Punkt bringt, wenn etwas nicht mehr so funktioniert wie gedacht.
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