Wann benutzt man „dann“ im Deutschen?
Das Wort dann hilft uns, die Reihenfolge von Ereignissen klarzumachen. Es zeigt an, was nach etwas anderem geschieht. Wenn du über eine Abfolge von Handlungen sprichst, bringt „dann“ Ordnung in deinen Satz.
Stell dir vor: Du erzählst von deinem Abend. Du sagst: „Zuerst treffe ich mich mit Freunden, dann gehen wir in die Disco.“ Das „dann“ macht deutlich: Die Disco kommt nach dem Treffen. Genau wie: „Ich nehme den Kaugummi aus dem Mund, dann küsse ich meine Freundin.“ So wirkt alles logisch und natürlich.
Viele Lerner verwechseln „dann“ mit „denn“. Doch Achtung: denn erklärt einen Grund, während dann immer mit der Zeit zu tun hat. Es geht um was danach kommt, nicht um warum etwas geschieht. Deshalb passt „denn“ in Sätze wie: „Ich bin müde, denn ich habe schlecht geschlafen.“ – aber nicht anstelle von „dann“.
Ein einfacher Trick: Wenn du „danach“ im Sinn hast, nimm „dann“. Wenn du einen Grund suchst, nimm „denn“. So bleibt deine Aussage klar und verständlich – ganz ohne Verwirrung.
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