Wie fühlt man sich mit 1,8 Promille?

Bei 1,8 Promille Alkohol im Blut ist die Wirkung deutlich spürbar – der Körper ist stark beeinträchtigt. Schon ab 0,8 Promille treten erste Warnzeichen auf: Das Gleichgewicht stimmt nicht mehr, das Gesichtsfeld verengt sich, man spricht verwaschen und reagiert langsamer. Doch bei 1,8 Promille ist man weit über diesen ersten Warnstufen.

Zu diesem Zeitpunkt herrscht starke Enthemmung. Man fühlt sich oft übermütig, euphorisch, manchmal sogar unbesiegbar. Die Hemmschwellen sinken stark, was zu riskantem Verhalten führen kann – sei es im Gespräch, beim Tanzen oder im Straßenverkehr. Die Reaktionsfähigkeit ist massiv eingeschränkt, das Gehen unsicher, man schwankt oder stolpert leicht. Der sogenannte „Tunnelblick“ macht sich breit: Man nimmt seine Umwelt kaum noch wahr, Details verschwinden aus dem Blickfeld.

Redseligkeit und Lachanfälle können ebenso auftreten wie plötzliche Stimmungsschwankungen. Der Alkohol hat das zentrale Nervensystem stark beeinflusst, und die Kontrolle über Körper und Gedanken nimmt rapide ab. In dieser Phase ist jede Art von Fahrt – ob Auto, Fahrrad oder Roller – extrem gefährlich und gesetzlich verboten.

Viele unterschätzen, wie schnell man solche Werte erreicht. Je nach Körpergewicht, Geschlecht und Verzehrzeit kann bereits nach wenigen Getränken der Punkt erreicht sein. Wichtig ist: Kenn dein Limit. Denn jeder Promille mehr erhöht das Risiko für Unfälle, gesundheitliche Schäden oder peinliche Situationen. Mehr Infos unter kenn-dein-limit.de – ein wertvoller Ratgeber, wenn es um verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol geht.

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