Wie fühlt sich eine Panikattacke an?

Plötzlich setzt es ein: Ein heftiges, fast überwältigendes Gefühl von Angst breitet sich aus – ohne erkennbaren Grund. Wer eine Panikattacke erlebt, fühlt sich oft, als würde etwas Schreckliches unmittelbar bevorstehen. „Ich habe Angst, verrückt zu werden oder sterben zu müssen“, beschreiben Betroffene oft ihre Gedanken in diesen Momenten.

Der Körper reagiert, als stünde er unter Lebensgefahr. Das Herz rast, die Brust schmerzt, die Atmung wird flach, manchmal fühlt es sich an, als könnte man nicht genug Luft bekommen. Schwindel, Übelkeit, ein flaues Gefühl im Magen oder ein Kribbeln in den Gliedern sind weitere typische Symptome. Viele haben das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren – als wäre man in einer furchtbaren Welle der Angst gefangen.

Obwohl die Attacke sehr real und beängstigend ist, dauert sie meist nur zwischen 5 und 20 Minuten. Die Symptome klingen meist langsam ab, auch ohne Behandlung. Dennoch kann ein solcher Vorfall so einschneidend sein, dass Betroffene danach Angst davor haben, erneut eine Attacke zu erleben – besonders in öffentlichen Orten oder Orten, aus denen ein schneller Rückzug schwerfällt.

Wichtig zu wissen: Panikattacken sind keine Anzeichen von Schwäche. Sie gehören zu den häufigsten psychischen Beschwerden und sind gut behandelbar. Viele Menschen erleben irgendwann einmal eine solche Attacke – besonders in Zeiten großer Belastung. Wenn sie jedoch häufig auftreten oder das Alltagsleben beeinträchtigen, spricht man von einer Panikstörung, die ärztliche oder therapeutische Unterstützung erfordert.

Das Wichtigste: Hilfe zu suchen ist ein Zeichen von Stärke – und der erste Schritt, um sich wieder sicher und geborgen zu fühlen.

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