Wie gefährlich ist Hautkrebs im Gesicht?

Ein bisschen Sonne tut der Haut gut – aber zu viel UV-Strahlung kann gefährlich werden, besonders im Gesicht. Dort ist die Haut oft ungeschützt und langjährigen Sonneneinwirkungen ausgesetzt. Wenn sich hier weißer Hautkrebs, wie zum Beispiel ein Plattenepithelkarzinom, entwickelt, klingt das zunächst beunruhigend. Doch die gute Nachricht: Wird der Tumor früh erkannt, lässt er sich in den meisten Fällen gut behandeln.

Ohne Behandlung kann sich der Krebs jedoch tiefer in das Gewebe hinein ausbreiten und sogar Metastasen bilden – also Tochtergeschwülste an anderen Stellen des Körpers. Deshalb ist es wichtig, verdächtige Veränderungen an der Haut frühzeitig beim Arzt abklären zu lassen. Dazu gehören zum Beispiel Wunden, die nicht richtig heilen, oder rötliche, schuppende Stellen, die langsam größer werden.

Je früher der Hautkrebs erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen. Bei Plattenepithelkarzinomen, die noch nicht gestreut haben, liegt die Überlebensrate hoch. Von 1000 Betroffenen sterben etwa 40 bis 50 an der Erkrankung – meist, weil die Diagnose zu spät gestellt wurde. Doch bei rechtzeitiger Therapie, oft durch eine kleine Operation, verläuft die Erkrankung meist gut.

Ein regelmäßiger Blick in den Spiegel kann Leben retten. Wer oft in der Sonne war, sollte besonders auf Veränderungen im Gesicht achten. Ein Sonnenhut, Lichtschutzfaktor und weniger direkte Sonne schützen langfristig – nicht nur vor Falten, sondern auch vor gefährlichen Zellveränderungen.

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