Was ist der Kinderabsetzbetrag in Österreich?

Seit 1. Jänner 2024 beträgt der Kinderabsetzbetrag in Österreich 67,80 Euro pro Kind und Monat. Wichtig ist dabei der Unterschied zum Begriff der Familienbeihilfe: Der Kinderabsetzbetrag ist keine direkte Sozialleistung, sondern eine steuerliche Abgeltung, die sich als sogenannte Negativsteuer auswirkt. Das bedeutet, wenn die Steuerbelastung eines Haushalts geringer ist als der Kinderabsetzbetrag, erhält die Familie die Differenz als Zahlung vom Finanzamt.

Im Gegensatz zur Familienbeihilfe, die monatlich und automatisch an berechtigte Eltern ausgezahlt wird, kommt der Kinderabsetzbetrag vor allem bei der jährlichen Veranlagung zum Tragen – besonders für Familien mit niedrigem Einkommen oder keine Steuerpflicht. Er ist Teil der österreichischen Familienförderung und soll finanzielle Entlastung schaffen.

Die genaue Auszahlungshöhe und die Berechtigung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie dem Einkommen der Eltern, der Anzahl der Kinder und dem Alter der Kinder. Grundsätzlich gilt: Je niedriger das Einkommen, desto höher kann die Rückzahlung durch die Negativsteuer ausfallen.

Wer sich unsicher ist, ob er Anspruch darauf hat, kann sich auf der offiziellen Website oesterreich.gv.at informieren oder das Finanzamt konsultieren. Die Regelungen sind zwar komplex, aber mit den richtigen Unterlagen lässt sich der Anspruch oft leicht klären.

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