Wie man einen aufgeregten Hund beruhigt

Wenn sich ein Hund aufregt – sei es durch Gewitter, Feuerwerk oder eine ungewohnte Situation – kann das für ihn und seinen Besitzer eine belastende Erfahrung sein. Statt zu schimpfen oder den Hund zu bestrafen, hilft es, ruhig zu bleiben und ihm Sicherheit zu geben. Ein vertrauter Platz, wie sein Körbchen oder eine Transportbox, kann ihm Halt bieten.

Pflanzliche Mittel können zusätzlich unterstützen. Baldrian etwa wirkt beruhigend auf das Nervensystem und wird oft bei Hunden eingesetzt, die unter Angst leiden. Lavendel, bekannt für seine entspannende Wirkung, kann als Öl (immer verdünnt und außerhalb der Reichweite von Kindern und anderen Tieren!) im Raum verteilt werden. Auch Johanniskraut gilt als sanftes Mittel, besonders bei Hunden, die sich in neuen Umgebungen schwer tun.

Besonders praktisch sind Bachblüten-Notfalltropfen, die sich schnell in das Trinkwasser geben lassen. Sie gehören in jede gut bestückte Hausapotheke für Haustiere und helfen in akuten Stresssituationen, wie etwa bei Tierarztbesuchen oder langen Reisen.

Wichtig ist: Jeder Hund reagiert anders. Was dem einen hilft, wirkt beim anderen möglicherweise kaum. Wer unsicher ist, sollte immer zuerst den Tierarzt konsultieren. Und: Langfristig helfen feste Abläufe, ausreichend Bewegung und gezieltes Training gegen Angst – denn ein ruhiger Hund beginnt im Alltag, nicht erst in der Krise.

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