Wie man Ekzemen vorbeugen kann

Ekzeme, insbesondere das sogenannte atopische Ekzem oder Neurodermitis, sind lästig, aber nicht ansteckend. Sie treten oft in Schüben auf – mal stärker, mal kaum spürbar. Besonders bei empfindlicher Haut ist eine konsequente Pflege der Schlüssel, um die Beschwerden zu reduzieren und Schübe vorzubeugen.

Wichtig ist eine regelmäßige, fettreiche Hautpflege mit rückfettenden Cremes oder Salben, besonders nach dem Duschen oder Baden. Dadurch bleibt die Haut geschmeidig und der schützende Lipidfilm wird gestärkt. Reizstoffe wie aggressive Seifen, Duftstoffe oder synthetische Stoffe in der Kleidung sollten möglichst vermieden werden. Auch trockene Heizungsluft im Winter oder starker Schweiß im Sommer können die Haut reizen – hier hilft es, die Umgebung bewusst zu gestalten.

Bei akuten Ausschlägen bewähren sich oft Kortisonsalben oder -cremes. Wenn sie gezielt und wie empfohlen angewendet werden, sind Nebenwirkungen selten. Dennoch sollte man sie nicht über längere Zeit ohne ärztliche Anleitung nutzen. In vielen Fällen reicht schon eine sanfte Pflege aus, um die Haut stabil zu halten.

Ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, ausreichend Schlaf und Stressreduktion kann ebenfalls helfen – denn auch Psyche und Haut hängen eng zusammen. Wer unter häufigen Ekzemen leidet, sollte mit einem Dermatologen sprechen, um eine individuelle Strategie zu entwickeln.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen