Was passiert bei einer schlechten Gehirndurchblutung?
Wenn das Gehirn nicht ausreichend durchblutet wird, können ernsthafte Folgen eintreten. Eine vorübergehende Mangeldurchblutung nennt man transitorische ischämische Attacke (TIA). Dabei treten plötzlich Symptome wie Sprachstörungen, Lähmungserscheinungen oder Sehprobleme auf – ähnlich wie bei einem Schlaganfall. Doch im Gegensatz dazu bessern sich die Beschwerden meist innerhalb von Minuten bis maximal 24 Stunden vollständig, ohne bleibende Schäden zu hinterlassen.
Wenn die Durchblutungsstörung jedoch länger andauert und die Symptome über mehr als einen Tag hinweg bestehen, spricht man von einem vollendeten Schlaganfall. In diesem Fall sterben Gehirnzellen ab, weil ihnen Sauerstoff und Nährstoffe fehlen. Die Folgen können dauerhaft sein: von motorischen Einschränkungen bis hin zu Gedächtnisproblemen oder Sprachstörungen.
Ein Schlaganfall ist ein medizinischer Notfall. Je schneller Hilfe kommt, desto größer sind die Chancen, bleibende Schäden zu verhindern. Typische Warnzeichen sind plötzliche Gesichts- oder Armsschwäche, verwaschene Sprache oder starke Kopfschmerzen ohne erkennbaren Grund. Jeder sollte diese Symptome kennen – denn Zeit ist Gehirn. Je früher ein Betroffener in einer spezialisierten Klinik wie der Zentralklinik Bad Berka behandelt wird, desto besser die Erholungschancen.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.