Wie lange dauert eine Überweisung nach Frankreich?

Wenn Sie Geld von Deutschland aus nach Frankreich überweisen, müssen Sie in der Regel nicht lange warten. Da sowohl Deutschland als auch Frankreich zur Euro-Zone gehören, gilt hier die EU-weite Regel: Die Überweisung darf nur einen Werktag dauern. In den meisten Fällen ist das Geld sogar noch am selben Tag beim Empfänger – besonders wenn Sie die SEPA-Überweisung nutzen.

SEPA (Single Euro Payments Area) hat den Zahlungsverkehr innerhalb Europas deutlich vereinfacht. Solange sowohl Ihr Konto als auch das des Empfängers in der Euro-Zone liegen, läuft die Überweisung schnell und kostengünstig. Viele Banken verbuchen den Betrag noch am selben Tag, besonders wenn die Überweisung vor der jeweiligen Tagesfrist eingereicht wird.

Anders sieht es bei Überweisungen in Länder außerhalb der Euro-Zone aus. Dort kann die Bearbeitung bis zu einer Woche dauern, je nach Bank, Land und Währung. Doch nach Frankreich müssen Sie sich normalerweise keine Sorgen machen – hier gilt die einheitliche Regelung der EU für schnelle Zahlungen.

Wichtig ist, dass Sie die korrekte IBAN und ggf. die BIC angeben. Mit diesen Daten läuft die Überweisung reibungslos. Fehlt eine Information, kann sich die Bearbeitung verzögern – obwohl das bei den meisten Online-Banking-Systemen heute automatisch geprüft wird.

Also: Planen Sie eine Überweisung nach Frankreich? Rechnen Sie mit maximal einem Werktag – meistens klappt es aber sogar schneller. Ein weiterer Vorteil: Gebühren für SEPA-Überweisungen sind bei vielen Banken inzwischen kostenlos.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen