Warum Sie keinen Kinderzuschlag erhalten – und was Sie wissen sollten

Ein häufiger Grund, warum Familien keinen Kinderzuschlag erhalten, ist das zu hohe Vermögen. Ab 2024 gelten klare Freigrenzen: Bei einem Haushalt mit zwei Personen dürfen nicht mehr als 55.000 Euro Eigenvermögen vorhanden sein. Für jedes weitere Haushaltsmitglied erhöht sich diese Grenze um 15.000 Euro. Wird diese Summe überschritten, ist man in der Regel nicht mehr berechtigt, den Zuschlag zu beziehen – unabhängig vom Einkommen.

Es geht dabei um das Gesamtvermögen: Dazu zählen zum Beispiel Ersparnisse, Immobilien (abzüglich etwaiger Schulden), Aktien oder andere Anlagen. Nicht berücksichtigt wird jedoch das Eigentum an der selbstgenutzten Wohnung oder dem eigenen Auto, sofern es dem angemessenen Bedarf entspricht.

Seit Januar 2024 gibt es außerdem eine Verbesserung für berechtigte Familien: Der erhöhte Kinderzuschlag soll mehr Unterstützung bieten. Doch auch die Antragsstellung bleibt streng geprüft. Wer Vermögen hat, das über der Freigrenze liegt, muss damit rechnen, dass der Antrag abgelehnt wird.

Falls Sie unsicher sind, ob Ihr Vermögen die Grenze übersteigt, lohnt es sich, die Unterlagen genau zu prüfen oder sich bei der zuständigen Behörde beraten zu lassen. Manchmal sind kleine Unterschiede entscheidend – besonders, wenn es um die finanzielle Unterstützung für Kinder geht.

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