Die Baudauer eines modernen Kreuzfahrtschiffes am Beispiel der AIDAprima

Der Bau eines modernen Kreuzfahrtschiffes ist ein logistisches Meisterwerk, das enorme Präzision und Zeit erfordert. Wer sich fragt, wie lange die Entstehung eines solchen Ozeanriesen dauert, findet in der AIDAprima ein perfektes Beispiel. Ihr Bau in der renommierten Mitsubishi-Werft in Nagasaki, Japan, nahm eine Baudauer von knappen drei Jahren in Anspruch. Ein Zeitraum, der angesichts der technologischen Komplexität dieser schwimmenden Städte beachtlich ist.

Doch das lange Warten hat sich für die Reederei und die Kreuzfahrtwelt definitiv gelohnt. Entstanden ist ein gigantisches Schiff mit beeindruckenden Ausmaßen: Mit einer Länge von fast 300 Metern und einer Breite von knapp 38 Metern thront das Schiff majestätisch auf dem Wasser, gestützt von einem Tiefgang von 8,1 Metern. Diese Dimensionen sind notwendig, um den enormen Komfort und die Freizeitmöglichkeiten an Bord zu realisieren.

Ausgestattet mit insgesamt 17 Decks bietet die AIDAprima Platz für rund 3.300 Gäste, die von einer engagierten Crew betreut werden. Der Bauprozess selbst gleicht dem Zusammensetzen eines riesigen Puzzles, bei dem tonnenschwere Stahlsegmente, sogenannte Blöcke, im Trockendock miteinander verschweißt werden. Nach der Kiellegung im März 2014 und intensiven Testphasen auf hoher See bereichert der Liner nun die Weltmeere und zeigt eindrucksvoll, was moderne Schiffbaukunst innerhalb weniger Jahre erschaffen kann.

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