Wie lange kann man eine Lastschrift zurückgeben?

Wenn eine Lastschrift unberechtigt vom Konto abgebucht wurde, haben Verbraucher das Recht, diese innerhalb einer bestimmten Frist zurückzugeben. In der Regel beträgt diese Frist acht Wochen ab dem Datum der Buchung. Das bedeutet: Je schneller Sie handeln, desto besser. Sobald Sie einen fehlerhaften oder ungewollten Abbuchungsvorgang bemerken, sollten Sie sich umgehend an Ihre Bank wenden.

Ein besonderer Vorteil: Bei einer Lastschrift muss die Bank des Kontoinhabers im Rückbuchungsfall nicht erst mit der Bank des Zahlungsempfängers kommunizieren. Das beschleunigt den Prozess erheblich. In vielen Fällen wird der Betrag bereits innerhalb von drei bis 24 Stunden zurückerstattet. An Wochenenden oder Feiertagen kann es etwas länger dauern – bis zum nächsten Bankarbeitstag.

Wichtig ist, dass das Recht zur Rückgabe nicht gilt, wenn Sie selbst der Abbuchung zugestimmt haben – zum Beispiel durch eine erteilte SEPA-Lastschriftvorlage. Gilt jedoch, dass der Händler insolvent ist, der Dienst nicht erbracht wurde oder die Abbuchung schlichtweg betrügerisch erfolgte, steht Ihnen der Rückweg offen.

Um auf der sicheren Seite zu sein, lohnt es sich, Kontobewegungen regelmäßig zu kontrollieren. So können Sie schnell reagieren, falls etwas nicht stimmt. Sprechen Sie im Zweifel direkt mit Ihrer Bank – viele Institute unterstützen ihre Kunden dabei, fehlerhafte Buchungen ohne großen Aufwand rückgängig zu machen.

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