Wie laut ist 110 Dezibel?

110 Dezibel – das klingt erst einmal abstrakt, aber wer einmal in einer lauten Diskothek war, kennt das Gefühl: Das Gespräch wird zum Schreien, der Kopf fühlt sich schwer an, und nach dem Nachhausekommen summt es noch im Ohr. Tatsächlich entspricht dieser Wert dem Schallpegel eines Presslufthammers oder einer Kreissäge. Das ist kein Zufall – solche Geräte gelten als schädlich für das Gehör, wenn man ihnen länger ausgesetzt ist.

Zum Vergleich: Ein leises Flüstern liegt bei etwa 30 dB, eine alltägliche Unterhaltung bei rund 60 dB. Selbst ein schreiendes Baby oder ein vorbeifahrendes Motorrad bringen es "nur" auf etwa 80 dB. Wer regelmäßig Konzerte besucht, in Clubs tanzt oder mit lauten Maschinen arbeitet, sollte also besonders auf seine Ohren achten. Denn bereits ab 85 dB können Dauerschäden auftreten, wenn die Ohren zu lange belastet werden.

110 dB sind also nicht nur laut – sie sind gefährlich. Schon nach wenigen Minuten kann das Gehör Schaden nehmen. Wer sich in solchen Umgebungen aufhält, tut gut daran, Gehörschutz zu tragen oder Pausen in ruhigeren Bereichen einzulegen. Die Ohren sind empfindlich, und der Schutz lohnt sich – schließlich will niemand im Alter nur noch bruchstückhaft hören.

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