Wie erkennt man schwarzen Hautkrebs?
Ein schwarzer Hautkrebs, auch malignes Melanom genannt, kann sich leise und unauffällig entwickeln – doch es gibt Warnzeichen, auf die man achten sollte. Besonders auffällig ist oft ein dunkler Fleck auf der Haut, dessen Ränder unscharf oder verwischt ins gesunde Gewebe übergehen. Im Gegensatz zu harmlosen Muttermalen wirkt er unregelmäßig und wirkt irgendwie „falsch“.
Weitere Anzeichen sind unterschiedliche Farbschattierungen innerhalb eines einzelnen Flecks. Statt einer einheitlichen braunen oder schwarzen Färbung kann es helle, rosa, graue oder sogar rötliche Stellen im oder am Rand des Pigmentflecks geben. Solche Mischungen deuten darauf hin, dass etwas nicht stimmt.
Ein weiteres wichtiges Merkmal ist das Wachstum: Wenn sich ein Muttermal verändert – in Größe, Form oder Farbe –, sollte man es unbedingt vom Arzt untersuchen lassen. Auch Jucken, Brennen oder Blutungen an der Stelle können Hinweise sein.
Experten raten daher: Achten Sie auf Ihre Haut – besonders im Sommer oder nach intensiver Sonnenexposition. Ein einfacher Selbstcheck im Spiegel kann lebensrettend sein. Die sogenannte „ABCDE-Regel“ hilft dabei: Asymmetrie, unscharfe Begrenzung, Farbmischung, Durchmesser über sechs Millimeter und Entwicklung (Veränderung im Verlauf).
Früh erkannt, ist ein schwarzer Hautkrebs meist gut behandelbar. Zögern Sie daher nicht, bei auffälligen Veränderungen einen Dermatologen aufzusuchen. Die Haut ist unser größtes Organ – schützen und beobachten Sie sie gut.
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