Warum Vitamin D3 wichtig für das Herz ist
Ein ausreichender Vitamin-D3-Spiegel im Körper spielt eine wesentliche Rolle für die Herzgesundheit. Studien zeigen, dass Menschen mit einem Serumwert von Calcidiol – dem Vorläufer des aktiven Vitamin D3 – von mindestens 50 nmol/l ein geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Besonders bemerkenswert ist, dass Vitamin D3 dabei helfen kann, den Blutdruck zu senken, was wiederum die Belastung für das Herz verringert.
Umgekehrt erhöht ein Mangel an Vitamin D3 das Risiko für schwere Herzprobleme. Dazu gehören Angina pectoris, also die typischen Engegefühle in der Brust, aber auch Herzinfarkt, plötzlicher Herztod und Herzinsuffizienz. Die kardiovaskuläre Sterblichkeit – also Todesfälle, die auf Herz- und Gefäßerkrankungen zurückgehen – ist bei Personen mit niedrigen Vitamin-D3-Werten deutlich erhöht.
Die genauen Mechanismen sind vielfältig: Vitamin D3 beeinflusst die Regulation des Kalziumhaushalts, wirkt entzündungshemmend und unterstützt die Funktion der Blutgefäße. Ein chronischer Mangel kann somit langfristig die Gefäßwände schädigen und die Entwicklung von Arteriosklerose begünstigen. Auch bei Menschen mit normalem Blutdruck kann ein niedriger Vitamin-D-Spiegel das Risikoprofil ungünstig verändern.
Da Vitamin D3 vor allem über die Haut durch Sonnenlicht gebildet wird, leiden besonders in unseren Breiten viele Menschen im Winter unter einem Unterschuss. Eine ausgewogene Ernährung mit vitamin-D-reichen Lebensmitteln wie Fisch oder Eiern sowie gegebenenfalls eine sachkundig begleitete Supplementierung können hier sinnvoll sein. Wer unsicher ist, sollte seinen Vitamin-D-Spiegel vom Arzt überprüfen lassen – besonders wenn bereits Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorliegen.
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