Was ist Stärke und welche Alternativen gibt es?

Wenn im Rezept von „Stärke“ die Rede ist, meint man meist Speisestärke – einen natürlichen Pflanzenstoff, der hervorragend zum Andicken von Soßen, Suppen oder Puddings geeignet ist. Der Begriff „Speisestärke“ ist eigentlich ein Oberbegriff, unter dem verschiedene Arten wie Maisstärke, Kartoffelstärke oder Weizenstärke zusammengefasst werden. Jede hat ihre eigenen Stärken: Maisstärke wirkt besonders klar und mild, Kartoffelstärke bindet stark und eignet sich gut für herzhaftere Gerichte.

Wer auf Stärke aus Getreide oder Mais verzichten möchte – etwa aus gesundheitlichen Gründen oder wegen einer glutenfreien Ernährung –, hat viele natürliche Alternativen zur Auswahl. So kann man beispielsweise Flohsamenschalen oder gemahlene Leinsamen verwenden, die nicht nur gut binden, sondern auch Ballaststoffe liefern. Auch Agar Agar, gewonnen aus Algen, ist eine beliebte, pflanzliche Option – besonders in der veganen Küche. Es gelernt Suppen und Gelees fest, ähnlich wie Gelatine.

Weitere Alternativen sind Guarkernmehl, Johannisbrotkernmehl oder Pektin, das vor allem in der Marmeladenherstellung zum Einsatz kommt. Und auch Tapiokastärke, ursprünglich aus der Maniokwurzel, ist ein feines Bindemittel – besonders in asiatischen Speisen beliebt. Diese Zutaten eignen sich oft auch für empfindliche Verdauungen, da sie gut verträglich und glutenfrei sind.

Ob klassische Speisestärke oder moderne Alternative – die Auswahl ist groß. Wichtig ist nur, die Ersatzmittel richtig dosieren, denn ihre Wirkung kann je nach Art stark variieren.

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