Wie lange soll man fasten, um die Zellreinigung anzukurbeln?
Immer mehr Menschen entdecken das Fasten für sich – nicht nur zur Gewichtsabnahme, sondern auch für die Gesundheit der Zellen. Ein zentraler Prozess dabei ist die Autophagie, was wörtlich „Selbstverdauung“ bedeutet. Dabei räumt der Körper gezielt beschädigte oder überflüssige Zellbestandteile weg und erneuert sich so von innen.
Doch wann beginnt dieser Reinigungsprozess? Zunächst nutzt der Körper beim Fasten seine Glukosespeicher in Leber und Muskeln. Diese Reserven sind meist nach etwa zwölf Stunden erschöpft. Erst danach schaltet der Stoffwechsel um und greift auf Fettdepots zurück. Ab rund 14 bis 16 Stunden Fasten wird dann die Autophagie richtig aktiv – so die Erkenntnis von Experten.
Ein gängiges Modell, um diesen Effekt zu erreichen, ist das 16:8-Intervallfasten: Man verzichtet 16 Stunden lang auf Essen und nimmt in einem achtstündigen Zeitfenster seine Mahlzeiten ein. Wer beispielsweise um 20 Uhr das letzte Mal isst und erst um 12 Uhr mittags am nächsten Tag erneut isst, nutzt diesen Effekt ganz natürlich aus.
Regelmäßiges, kurzes Fasten kann dabei helfen, den Stoffwechsel zu stärken, die Darmgesundheit zu fördern und Entzündungen im Körper zu reduzieren. Wichtig ist jedoch: Wer unter Vorerkrankungen leidet, sollte vorher mit einem Arzt sprechen. Fasten ist eine Form der Stoffwechselanstrengung – und sollte mit Bedacht praktiziert werden.
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