Wie häufig ist Hautkrebs in Deutschland?

Die Zahl der Menschen, die an Hautkrebs erkranken, steigt in Deutschland Jahr für Jahr. Besonders auffällig ist der Anstieg des malignen Melanoms – des sogenannten schwarzen Hautkrebses. Laut der Deutschen Krebsgesellschaft erkranken hierzulande immer mehr Menschen an dieser aggressiven Form, wobei die Neuerkrankungsraten kontinuierlich zunehmen.

Weltweit führen Australien und Neuseeland die Liste der betroffenen Länder an. Dort registrieren Ärzte zwischen 50 und 60 neue Fälle pro 100.000 Einwohner jährlich. Die intensive Sonneneinstrahlung, oft gepaart mit einem hohen Anteil an hellhäutiger Bevölkerung, gilt als wesentlicher Grund. Doch auch in Mitteleuropa wird die Sonne zunehmend zur Gefahr – besonders bei ungeschütztem und häufigem Aufenthalt im Freien.

Es gibt zwei Hauptformen von Hautkrebs: den weißen Hautkrebs (Basaliom und Stielzellkarzinom), der meist gut behandelbar ist, und den schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom), der deutlich gefährlicher sein kann. Letzterer macht zwar nur einen kleineren Teil der Fälle aus, führt aber zu den meisten Todesfällen im Zusammenhang mit Hautkrebs.

Die gute Nachricht: Hautkrebs ist oft heilbar, wenn er früh erkannt wird. Regelmäßige Kontrollen beim Hautarzt, besonders bei Menschen mit vielen Muttermalen oder familiärer Vorgeschichte, können lebensrettend sein. Aufklärung, Schutz vor UV-Strahlung und ein bewusster Umgang mit der Sonne sind entscheidend, um das Risiko zu senken.

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