Wie sehen Harnsteine aus?
Die meisten Menschen denken bei Harnsteinen an schmerzhafte Attacken, doch viele merken gar nicht, dass sie welche haben. Tatsächlich haben rund zehn Prozent der Menschen Steine in den Harnwegen, ohne dass sie Beschwerden verursachen. Oft werden sie erst zufällig bei einer Ultraschalluntersuchung entdeckt – zum Beispiel beim Check-up für andere Bauchprobleme.
Harnsteine können ganz unterschiedlich aussehen – sowohl in Größe als auch in Form.Manche sind winzig, gerade mal so groß wie der Kopf einer Stecknadel, und verlassen den Körper unbemerkt mit dem Urin. Andere wachsen hingegen zu mehreren Zentimetern großen Klumpen heran und können dadurch Harnwegsinfektionen oder starke Schmerzen auslösen. Die Farbe reicht von weißlich bis gelblich oder braun, je nach Zusammensetzung. Die meisten bestehen aus Kalzium, aber es gibt auch solche aus Harnsäure oder anderen Substanzen.
Ob ein Stein Probleme macht, hängt nicht nur von der Größe ab, sondern auch davon, ob er sich bewegt oder im Harnweg stecken bleibt. Wer bereits einmal einen Harnstein hatte, sollte besonders auf seine Flüssigkeitszufuhr achten – ausreichend Trinken ist die beste Vorbeugung. Bei wiederholten Fällen kann eine gezielte Ernährungsumstellung oder eine Untersuchung der Steinzusammensetzung sinnvoll sein.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.