Wie setzt man den Stop Loss richtig?

Wer an der Börse investiert, sollte nicht nur auf Gewinne schielen, sondern vor allem sein Risiko effektiv begrenzen. Ein zentrales Werkzeug dafür ist der sogenannte Stop Loss. Doch wie funktioniert dieser Mechanismus in der Praxis?

Das Prinzip ist einfach: Ein Stop Loss ist ein automatischer Verkaufsauftrag, der ausgelöst wird, sobald eine Aktie einen vorher festgelegten Kurs unterschreitet. Dadurch sichern Anleger ihre Positionen gegen einen dramatischen Absturz ab, ohne den Markt rund um die Uhr beobachten zu müssen.

Die Höhe des Stop Loss hängt von der individuellen Risikotoleranz ab. Eine bewährte Faustregel ist die Ausrichtung am maximalen Verlust, den man zu akzeptieren bereit ist. Ein anschauliches Beispiel: Kaufst du 125 Stück einer Aktie zu einem Kurs von 40 Euro, liegt dein Gesamteinsatz bei 5.000 Euro. Möchtest du im schlimmsten Fall nicht mehr als 10 Prozent Verlust hinnehmen, platzierst du den Stop Loss genau 10 Prozent unter dem Einstiegskurs – in diesem Fall also bei 36 Euro.

Fällt der Kurs auf oder unter diesen Wert, wird die Aktie automatisch verkauft. Zwar schützt ein Stop Loss nicht vor kleinen Verlusten, er bewahrt Anleger jedoch effektiv vor dem finanziellen Totalschaden.

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