So viel Bürgergeld bekommen Kinder und Jugendliche ab 2024

Seit 2024 erhalten Kinder in Deutschland höhere Bürgergeld-Regelsätze. Diese Anpassung soll Familien besser unterstützen und Lebensbedingungen von Kindern verbessern. Die genaue Höhe hängt vom Alter des Kindes ab und steigt stufenweise.

Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres bekommen monatlich 357 Euro. Ab dem siebten Lebensjahr, also für Kinder von sechs bis einschließlich 13 Jahren, erhöht sich der Betrag auf 390 Euro pro Monat. Dieser Schritt berücksichtigt die wachsenden Bedürfnisse mit zunehmendem Alter – etwa im Bereich Bildung, Freizeit oder Kleidung.

Jugendliche ab 14 Jahren bis zur Volljährigkeit erhalten 471 Euro im Monat. Diese Erhöhung spiegelt die Tatsache wider, dass ältere Jugendliche mehr finanzielle Mittel benötigen, etwa für Schulmaterial, ÖPNV oder soziale Teilhabe. Die Werte gelten für Empfänger von Bürgergeld, Sozialgeld oder anderen Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II).

Die Anpassung wurde im Rahmen der jährlichen Regelbedarfsanpassung beschlossen und tritt wie üblich zum 1. Januar eines Jahres in Kraft. Damit reagiert die Bundesregierung auf gestiegene Lebenshaltungskosten und möchte sicherstellen, dass auch Kinder und Jugendliche in bedürftigen Familien am gesellschaftlichen Leben teilhaben können.

Eltern, die Bürgergeld beziehen, müssen sich um die Beantragung dieser Beträge nicht extra kümmern – sie werden automatisch mit dem Gesamtbetrag ausgezahlt. Wichtig ist jedoch, dass alle Kinder im Haushalt angemeldet sind und die notwendigen Unterlagen vorliegen.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen