Wie viel Geld sollte man auf dem Girokonto haben?

Ein guter finanzieller Puffer gibt Sicherheit – besonders, wenn unerwartete Ausgaben auftauchen. Experten empfehlen, dauerhaft etwa ein Monatseinkommen zusätzlich auf dem Girokonto zu haben. Das sorgt für Spielraum im Alltag und hilft, spontane Kosten wie eine größere Geburtstagsfeier oder eine kleine Reparatur gut zu meistern.

Warum nicht mehr? Weil die meisten Girokonten keine oder nur minimale Zinsen zahlen. Wer größere Beträge langfristig ansparen möchte, sollte besser auf Tagesgeld-, Festgeld- oder andere Sparformen zurückgreifen, die zumindest etwas Zins erbringen. Das Geld auf dem Girokonto sollte vor allem flüssig und schnell verfügbar sein – nicht, um Vermögen aufzubauen.

Ein Monatsgehalt als Puffer ist daher eine gute Faustregel: genug, um flexibel zu bleiben, ohne das Geld unnötig liegen zu lassen. Wer mehr verdient oder regelmäßig höhere Summen auf dem Konto hat, könnte prüfen, ob sich eine bessere Geldanlage anbietet. Wichtig bleibt: Das Girokonto ist der Ort für den Zahlungsverkehr – nicht für die langfristige Geldanlage.

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