Wie viel Vermögen braucht man mit 65 Jahren?

Wenn das Rentenalter in greifbarer Nähe ist, stellt sich vielen die Frage: Reicht das, was ich gespart habe? Eine Orientierung bietet die sogenannte „Greensche Formel“, die als Faustregel hilft, den eigenen finanziellen Stand im Alter einzuschätzen.

Mit 65 Jahren – dem klassischen Eintrittsalter in die Rente – sollte man idealerweise das Achtfache seines Jahresgehalts an Ersparnissen angesammelt haben. Diese Summe soll sicherstellen, dass man den gewohnten Lebensstandard auch im Ruhestand aufrechterhalten kann.

Die Faustregel baut bereits auf frühere Meilensteine auf: Mit 55 Jahren empfiehlt sich das Sechsfache des Jahresgehalts, mit 60 Jahren dann das Siebenfache. Wer diese Ziele verfehlt, hat aber keinen Grund zur Panik. Es ist nie zu spät, die finanzielle Planung anzupassen – sei es durch sparsameres Wirtschaften, zusätzliche Einkünfte oder eine moderate Verzögerung des Renteneintritts.

Wichtig ist, dass diese Regel nur eine Orientierung ist. Die individuelle Lebenssituation – Wohnkosten, Gesundheit, familiäre Verpflichtungen oder die staatliche Rente – spielt eine große Rolle. Dennoch hilft die Faustregel dabei, frühzeitig zu erkennen, ob man auf Kurs ist.

Ein Blick auf das eigene Budget und gegebenenfalls eine Beratung durch einen unabhängigen Finanzexperten kann viel Klarheit schaffen – und das gute Gefühl, dass der Ruhestand finanziell gut abgesichert ist.

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