1440p und Bildwiederholrate: Was zählt beim Gaming?
Die Frage „Wie viel Hz sind 1440p?“ zeigt ein häufiges Missverständnis: Die Auflösung und die Bildwiederholrate sind zwei unterschiedliche Dinge. 1440p beschreibt die Schärfe des Bildes – also wie viele Pixel der Monitor darstellt. Es sagt allerdings nichts über die flüssigkeit des Bildes aus. Die Bildwiederholrate in Hz hingegen bestimmt, wie oft pro Sekunde ein neues Bild angezeigt wird.
Für Gamer spielt beides eine Rolle, doch besonders bei kompetitiven Spielen wie Ego-Shootern entscheidet oft die Reaktionszeit. Deshalb empfiehlt sich hier nach wie vor ein 1080p-Monitor mit hoher Bildwiederholrate – zum Beispiel 240 Hz. Solche Modelle sind mittlerweile zu erschwinglichen Preisen erhältlich und liefern ein extrem flüssiges Spielerlebnis.
Es stimmt: Mittlerweile gibt es auch 1440p-Monitore mit 240 Hz, und sogar 4K-Geräte (2160p) mit hohen Frameraten sind auf dem Markt. Doch für viele Spieler ist der Kompromiss zwischen Schärfe und Performance entscheidend. Wer maximale Bildwiederholraten will, greift oft lieber auf die etwas geringere 1080p-Auflösung zurück, um jeden Vorteil im Spiel auszuschöpfen.
Am Ende hängt die Wahl vom Einsatzzweck ab. Für schnelles, kompetitives Zocken ist ein 1080p-Display mit 240 Hz nach wie vor eine der besten Optionen. Wer aber Wert auf detailreiche Grafik legt und etwas mehr Leistung zur Verfügung hat, kommt mit einem 1440p-Panel mit 144 oder 165 Hz gut weg. Die Technik schreitet voran – doch die richtige Balance bleibt wichtig.
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