Wie viel Wassergewicht verliert man am Anfang einer Diät?

Wenn du mit einer Diät beginnst, merkst du oft schon in den ersten Tagen, dass die Waage deutlich weniger anzeigt. Doch was viele nicht wissen: Dieser schnelle Gewichtsverlust besteht größtenteils aus Wasser – nicht aus Fett.

Warum verliert man so viel Wasser zu Beginn?

Der Grund liegt in den Glykogenspeichern deines Körpers. Glykogen ist die Form, in der Kohlenhydrate im Körper gespeichert werden – vor allem in der Leber und den Muskeln. Jedes Gramm Glykogen wird zusammen mit etwa drei Gramm Wasser gespeichert. War deine Ernährung vor der Diät kohlenhydratreich, waren deine Speicher vermutlich gut gefüllt. Sobald du jetzt weniger isst – besonders weniger Kohlenhydrate –, greift der Körper auf diese Glykogenreserven zurück. Dabei wird nicht nur das Glykogen, sondern auch das gebundene Wasser freigesetzt und über die Niere ausgeschieden.

Daher ist es völlig normal, in der ersten Woche bis zu 3 bis 4 kg zu verlieren. Doch Achtung: Dieser Effekt ist meist nur eine vorübergehende Gewichtsreduktion durch Wasserverlust. Wer langfristig abnehmen möchte, muss sich auf eine andauernde Kaloriendefizit-Ernährung einstellen, bei der dann tatsächlich Fett verbrannt wird.

Die gute Nachricht: Der schnelle Anfangserfolg motiviert oft – auch wenn es „nur“ Wasser war. Wichtig ist, dranzubleiben, denn nach der anfänglichen Entwässerung folgt der langsamere, aber dafür echte Fettabbau.

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