Der perfekte Alkoholgehalt von Grappa: Wie viel Prozent stecken im Tresterbrand?
Ein edler Grappa gehört für viele Liebhaber der italienischen Genusskultur zu einem gelungenen Essen einfach dazu. Doch wie stark ist die Spirituose eigentlich wirklich? Das traditionelle Getränk wird aus den Pressrückständen der Trauben – dem sogenannten Trester – destilliert. Per Gesetz ist dabei ein Mindestalkoholgehalt von 37,5 Prozent vorgeschrieben, um sich überhaupt Grappa nennen zu dürfen.
In der Praxis liegt der Alkoholgehalt hochwertiger Abfüllungen meist deutlich höher, oft zwischen 40 und 50 Prozent. Dieser Bereich gilt unter Kennern als ideal, da der Alkohol als wesentlicher Geschmacksträger fungiert. Er bindet die vielschichtigen Frucht- und Rebsortenaromen und sorgt für einen vollendeten Abgang am Gaumen. Die reguläre Obergrenze liegt üblicherweise bei 60 Prozent, wobei vereinzelte Spezialitäten oder fassstarke Raritäten diesen Wert sogar überschreiten können.
Ob jung und fruchtbetont oder im Holzfass gereift: Ein guter Grappa zeichnet sich nicht allein durch seine Stärke aus. Entscheidend für die Qualität ist vielmehr das harmonische Zusammenspiel aus Alkoholgehalt, Milde und den feinen Tresteraromen.
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