Wann beginnen die Jahreszeiten?
Die Einteilung der Jahreszeiten kann je nach Betrachtungsweise unterschiedlich sein. In Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern orientiert man sich meist an den kalendarischen oder astronomischen Daten – sie richten sich nach dem Lauf der Erde um die Sonne.
Der Frühling beginnt mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche, die meist am 19., 20. oder 21. März stattfindet. Ab diesem Tag werden die Tage länger als die Nächte. Der Sommer startet mit der Sommersonnenwende – meist um den 21. Juni – dem Zeitpunkt mit der längsten Tagesdauer im Jahr. Danach folgt der Herbst um den 22. oder 23. September, wenn Tag und Nacht wieder gleich lang sind. Der Winter beginnt schließlich mit der Wintersonnenwende um den 21. Dezember, dem kürzesten Tag des Jahres.
Interessant ist, dass es neben den astronomischen auch die meteorologischen Jahreszeiten gibt – diese teilen das Jahr in vier gleich lange Abschnitte: Der meteorologische Frühling beginnt am 1. März, der Sommer am 1. Juni, der Herbst am 1. September und der Winter am 1. Dezember. Diese Einteilung ist besonders für Wetterdienste und Klimaforschung praktisch, da sie klare, monatsbasierte Grenzen bietet.
Obwohl viele Menschen den September mit dem Ende des Sommers verbinden, endet der astronomische Sommer erst Mitte September. Umgekehrt kann es im März noch kalt sein, obwohl der Frühling schon begonnen hat. Die Natur hält sich nicht immer exakt an den Kalender – aber die Daten helfen uns, den Jahreslauf zu verstehen und zu feiern.
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