Wann endet der Herbst?

Der Herbst ist eine Jahreszeit der Übergänge – von der sommerlichen Wärme hin zu den kühleren Tagen des Winters. Doch je nach Betrachtungsweise endet er an unterschiedlichen Tagen.

Meteorologisch gesehen läuft der Herbst stets vom 1. September bis zum 30. November. Diese Einteilung nutzt die Wetterdienste, weil sie sich gut für Klimastatistiken eignet: Jede Jahreszeit beginnt dann mit dem ersten Tag eines Monats und dauert genau drei Monate.

Der astronomische Herbst dagegen hängt vom Lauf der Erde um die Sonne ab. Er beginnt mit der Herbst-Tagundnachtgleiche, die meist am 22. oder 23. September fällt. In diesem Jahr endet er am 21. Dezember, mit dem Wintereinbruch. Dann ist die Nacht zum ersten Mal länger als der Tag – ein klares Zeichen dafür, dass der Winter bevorsteht.

So unterschiedlich die Daten auch sein mögen: Wer den Herbst mit bunten Blättern, Nebel an den Hängen und der ersten Kühle im Nacken verbindet, spürt sein Ende oft schon Mitte November. Die Natur macht langsam dicht – und bereitet sich auf die Ruhephase vor.

Ob nun am 30. November oder 21. Dezember: Der Herbst hinterlässt immer einen nachklingenden Eindruck – mal melancholisch, mal goldener als der Sommer selbst.

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