Wie viel Tiefschlaf braucht der Körper ab 40?
Ab dem 40. Lebensjahr verändert sich die Schlafqualität spürbar. Während jüngere Erwachsene oft tief und erholsam schlafen, nimmt die Dauer des Tiefschlafs mit fortschreitendem Alter ab. Im Schnitt schlafen Menschen um die 40 Jahre etwa sieben Stunden pro Nacht. Davon entfallen rund 15 Prozent auf den Tiefschlaf – das sind knapp 63 Minuten. In dieser Phase regeneriert sich der Körper besonders intensiv: Muskeln erholen sich, das Immunsystem wird gestärkt und Hormone wie das Wachstumshormon ausgeschüttet.
Doch diese Zeiten verkürzen sich. Bei 60-Jährigen sinkt der durchschnittliche Gesamtschlaf auf etwa 6,2 Stunden. Noch deutlicher fällt der Rückgang im Tiefschlaf aus: Nur noch etwa 10 Prozent der Schlafzeit, also gute 37 Minuten, verbringen sie in dieser tiefen, erholsamen Phase. Grund dafür sind natürliche altersbedingte Veränderungen im Gehirn, die das Schlafmuster beeinflussen.
Doch auch wenn der Tiefschlaf kürzer wird, lässt sich die Schlafqualität durch bewusste Gewohnheiten verbessern. Regelmäßige Schlafenszeiten, körperliche Aktivität am Tag und ein fester Abendritual können helfen. Auf Bildschirme sollte man vor dem Schlafengehen möglichst verzichten, da das blaue Licht den Einschlafprozess stören kann. Eine ruhige, dunkle Schlafumgebung und eine entspannte Atmosphäre fördern ebenfalls einen erholsameren Schlaf – auch im Alter.
Wer merkt, dass er ständig müde ist oder schlecht einschläft, sollte nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen. Denn ausreichender Tiefschlaf ist kein Luxus – er ist essenziell für Gesundheit, Leistungsfähigkeit und Wohlbefinden.
Kommentare
Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste.