Wie viel Zimt ist gesund? Die empfohlene Menge im Überblick

Wer Zimt gerne in Müslis, Backwaren oder warmen Getränken verwendet, sollte auf die Menge achten. Das Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) empfiehlt, nicht mehr als zwei Gramm Zimt pro Tag zu konsumieren – das entspricht etwa einem halben Teelöffel. Der Grund: Zimt enthält Cumarin, einen natürlichen Aromastoff, der in größeren Mengen die Leber belasten kann.

Vor allem beim sogenannten Cassia-Zimt, der in vielen Supermärkten erhältlich ist, ist der Cumarin-Gehalt deutlich höher als bei der oft teureren Ceylon-Sorte. Wer Zimt regelmäßig isst, sollte daher auf Ceylon-Zimt umsteigen oder die tägliche Menge gut dosieren. Symptome bei zu viel Cumarin können neben Leistungsabfall auch Durchfall, Schwindel oder Herzrasen sein – allerdings erst bei deutlich höherer Zufuhr über einen längeren Zeitraum.

Dennoch: In Maßen genossen, hat Zimt auch positive Seiten. Er kann den Blutzuckerspiegel moderat beeinflussen und wirkt entzündungshemmend. Außerdem verleiht er Speisen und Getränken ein warmes, süßliches Aroma – ganz ohne zusätzlichen Zucker.

Wer Zimt täglich in kleinen Mengen nutzt, zum Beispiel im Haferbrei oder im Tee, braucht sich keine Sorgen machen. Wichtig ist vor allem die Regelmäßigkeit und die Art des Zimts. Wer unsicher ist, greift besser zu Ceylon-Zimt – der ist nicht nur schonender für die Gesundheit, sondern oft auch aromatischer.

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