Weniger im Schrank: Wie viele Kleidungsstücke besitzen wir wirklich?

Der Trend im Kleiderschrank zeigt nach unten: In Deutschland schrumpft die Menge an gekaufter Kleidung langsam, aber stetig. Während eine Person im Jahr 2015 noch durchschnittlich 95 Teile besaß, lag der Wert in einer Greenpeace-Umfrage zuletzt bei 87 Kleidungsstücken. Das entspricht einem Rückgang von rund 6,5 Prozent. Bundesweit befinden sich damit insgesamt etwa 340 Millionen Kleidungsstücke weniger in den Schränken der Menschen als noch vor einigen Jahren.

Der Blick auf die Details offenbart jedoch deutliche Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Frauen besitzen mit durchschnittlich 107 Teilen weiterhin spürbar mehr Kleidung als Männer, die im Schnitt auf lediglich 68 Items kommen. Dieser leichte Wandel deutet darauf hin, dass Minimalismus und ein nachhaltigerer Umgang mit Mode langsam im Alltag ankommen. Statt unüberlegter Spontankäufe entscheiden sich immer mehr Menschen bewusst für das Verkleinern der eigenen Garderobe.

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