Wie Sauna den Blutdruck positiv beeinflusst

Ein Besuch in der Sauna ist nicht nur eine Wohltat für die Seele, sondern kann auch dem Blutdruck guttun. Durch die Hitze wird das Herz-Kreislauf-System sanft trainiert – das Herz schlägt etwas schneller, die Blutgefäße weiten sich. Dadurch verbessert sich die Durchblutung, besonders in der Haut, und der Körper lernt, mit Belastungen besser umzugehen.

Regelmäßiges Saunieren kann langfristig helfen, den Blutdruck zu senken. Die Deutsche Hochdruckliga sieht in der Sauna sogar eine unterstützende Maßnahme bei Bluthochdruck – vorausgesetzt, es besteht keine akute Erkrankung und der Arzt hat nichts dagegen. Die Wechselwirkung aus Hitze und anschließender Abkühlung stärkt das Gefäßsystem und fördert die Elastizität der Arterien.

Doch nicht nur der Kreislauf profitiert. Die Entspannung, die in der Stille der Sauna entsteht, hilft, Stress abzubauen – ein wichtiger Faktor bei der Blutdruckregulation. Wer regelmäßig geht, berichtet oft von einem allgemein besseren Befinden und mehr Widerstandskraft gegen Erkältungen. Auch das Immunsystem wird durch den Wechsel von Hitze und Kälte angeregt.

Trotzdem gilt: Maß halten. Vor allem für Neulinge ist es wichtig, langsam anzufangen, viel zu trinken und auf den eigenen Körper zu hören. Wer unsicher ist, sollte vorher mit dem Arzt sprechen. Doch für die meisten gesunden Menschen ist die Sauna eine natürliche und angenehme Möglichkeit, Herz und Kreislauf langfristig zu stärken – und den Blutdruck nach und nach zu senken.

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