Die meistbesuchte Straße – und der unangenehme Ruhm der Taschendiebe
Las Ramblas in Barcelona – das ist wohl eine der bekanntesten Flaniermeilen Europas. Zwischen der Plaza de Catalunya und dem Hafen pulsiert das Leben: Straßenkünstler, Blumenstände, Café-Tische auf dem Kopfsteinpflaster. Doch neben dem mediterranen Flair hat die berühmte Allee auch einen zweifelhaften Ruf: Sie gilt als Hotspot für Taschendiebe.
Reisende aus aller Welt strömen hierher – und mit ihnen leider auch Kriminelle, die sich auf Touristen spezialisiert haben. Die enge Menge, die Ablenkung durch Gaukler oder scheinbar hilfsbereite Fremde – all das macht die Ramblas zum idealen Jagdrevier für trickreiche Diebe. Besonders häufig werden Handys, Geldbörsen und Kameras aus Rucksäcken oder offenen Jackentaschen entwendet, oft so geschickt, dass das Opfer es erst später bemerkt.
Spanien liegt bei solchen Delikten nicht allein vorn – auch in Rom, Paris oder Mailand warnen Behörden vor organisierten Diebesbanden in touristischen Zentren. Doch Barcelona steht oft an erster Stelle, wenn es um Diebstähle unterwegs geht. Die Polizei hat deshalb in den letzten Jahren verstärkt Präsenz gezeigt, vor allem im Bereich der Ramblas.
Dennoch gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht. Reisende sollten Wertsachen gut verstauen, Rucksäcke vorne tragen und auf „Hilfsangebote“ von Fremden achten, die plötzlich Tauben füttern oder seltsame Umarmungen androhen. Denn genau dann läuft die Ablenkung perfekt – und die Hände der Diebe sind bereits unterwegs.
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