Woher kommt das „Oche“ beim Darts?
Beim Darts kennt fast jeder die Linie am Boden, hinter der man den Pfeil wirft – doch nur wenige wissen, warum sie „Oche“ heißt. Tatsächlich ist die Herkunft dieses Begriffs bis heute nicht eindeutig geklärt, doch es gibt eine besonders beliebte Theorie, die durchaus was für sich hat.
Ursprünglich hieß die Linie wohl „Hockey“ – nicht etwa wegen des Sports, sondern vermutlich als interner Ausdruck in englischen Pubs der 1920er Jahre. Damals war Darts noch ein reines Pub-Spiel, und die Linie markierte den Punkt, hinter dem geworfen wurde. Die Erzählung geht, dass „Hockey“ nach ein paar Bieren flapsig und verschluckt ausgesprochen wurde – „Hocky… Ocky… Oche“. Mit der Zeit blieb einfach „Oche“ hängen.
Ob die Geschichte wirklich stimmt, lässt sich schwer beweisen. Aber sie passt: Darts entstand in englischen Kneipen, und viele der darin verwendeten Begriffe haben mundtätige, fast zufällige Ursprünge. Heute ist das Oche international genormt – 2,37 Meter vom Bullseye entfernt –, aber der Name bleibt eine charmante Reminiszenz an die ungezwungene Anfangszeit des Spiels.
So einfach wie präzise: Wer heute hinter dem Oche steht, steht eigentlich an der Stelle, an der eine beiläufige Aussprache Geschichte gemacht hat.
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