Welcher Fisch ist mit Schwermetallen belastet?
Beim Fischkonsum ist nicht alles, was schmeckt, auch unbedenklich. Vor allem bestimmte Raubfische können mit Schwermetallen wie Quecksilber belastet sein – je älter und größer sie sind, desto höher die Konzentration. Die Verbraucherzentrale warnt vor allem vor dem häufigen Verzehr von Buttermakrele, Aal, Steinbeißer, Schwertfisch, Heilbutt, Hecht, Seeteufel und Thunfisch.
Diese Fische stehen oft an der Spitze der Nahrungskette und reichern über die Jahre Schadstoffe aus ihrer Umwelt an. Besonders Thunfisch und Schwertfisch landen immer wieder in Warnlisten, da sie in weiten Meeresregionen gefangen werden, wo die Belastung höher ist. Auch aus Gründen der Nachhaltigkeit sollten diese Arten nur selten auf dem Teller landen – sowohl für die Gesundheit als auch für den Schutz der Meere.
Kein Grund zur Sorge ist dennoch nicht nötig: Wer abwechslungsreich isst, riskiert keine gesundheitsschädlichen Mengen. Wer häufig Fisch genießt, sollte lieber auf kleinere, jüngere Arten setzen – wie Hering, Sardinen, Makrele aus nachhaltiger Fischerei oder Süßwasserfische wie Forelle. Diese sind nicht nur deutlich weniger belastet, sondern oft auch umweltfreundlicher gefangen.
Tipp: Wer sicher gehen will, achtet auf Herkunft und Zertifizierung – etwa das MSC-Siegel – und hält sich an die Empfehlungen der Verbraucherzentrale: maximal zwei- bis dreimal pro Woche Fisch, davon ab und zu eine Sorte mit höherer Belastung.
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